Wie mein Fuhrpark nach und nach wuchs…

Foto: F. Freundt

Ein neues Stadtfahrrad soll es sein.

Während meines Studiums standen vor meiner Haustür stets zwei Fahrräder: mein klassisches schwarzes Hollandfahrrad von Gazelle und ein Mountainbike, das als Ersatz oder Fahrrad für Gäste dient. Das Hollandfahrrad fahre ich bereis seit meiner Schulzeit, es war mir immer treu und ich habe hunderte über hunderte Kilometer damit zurückgelegt. Doch gerade mal 3 Gänge und gefühlt 20 kg Fahrrad haben es in sich: weder sonderlich schnell, noch leichtgängig lässt es sich damit fahren. Daher beschloss ich im Laufe meines Studiums: ein neues Stadtfahrrad muss her, denn das ist schließlich mein Verkehrsmittel Nummer Eins.

Gesagt, getan. Nach einigem Hin und Her und Probefahren diverser Trekking-Fahrräder hat der Händler eines kleinen Radladens bei mir um die Ecke den richtigen Riecher gehabt und geahnt, was ich wirklich brauchte. Oder was ich wirklich wollte. So zeigte er mir ein Fitnessbike von Giant/Liv, genauer das Modell Thrive. Kurz draufgesetzt, einmal die Straße rauf und runter geflitzt und ich merkte sofort: Das ist genau das richtige!!!

Foto: F. Freundt

Und das sollte tatsächlich der Start in den Radsport für mich sein. Denn auf meinem neuen Fahrrad lernte ich das (sportliche) Radfahren, das über das Radfahren als Verkehrsmittel von A nach B hinausgeht, zu lieben. Mit meinem Liv fuhr ich mit Freunden meine erste Radtouren, sogar durch den Odenwald, den weißen Stein oder den Königstuhl hinauf. Es dauerte nicht lange, bis mir klar wurde: Ich will ein Rennrad haben.

So kam es wenige Wochen später dazu, dass ich auf der Suche nach einem Rennrad war. Ich entschied mich für das Canyon Endurace. Eine gute Entscheidung, denn das Rennradfahren sollte schnell zu einem meiner Lieblingsaktivitäten werden.

Dass meine Leistung beim Fahrradfahren ganz solide ist, merkte ich dann auch irgendwann. Und das macht dann ja irgendwie noch mehr Spaß und motiviert noch weiter. Mit “ernsthaftem” Radtraining hatte ich aber zunächst gar nichts am Hut. Schließlich war ich ja Läuferin, nicht Radfahrerin. Das Rennradfahren war allenfalls “Alternativtraining”. Doch eines Tages, ich hatte irgendeine Verletzung und konnte nicht richtig Laufen, probierte ich Intervalltraining auf dem Rad. Ich suchte mir einen Anstieg und führ 5×5 Minuten den Berg hoch. Der Beginn einer neuen Ära!

Velominati Rule #12:  The correct number of bikes to own is n+1.

Nachdem ich im Laufe der Zeit also nicht mehr nur Läuferin war, sondern auch zur Radfahrerin wurde und ich sogar mal in den Triathlon geschnuppert hatte, kam ein neues Thema auf: Zeitfahren.

Ich liebäugelte schon länger mit dem Gedanken, mit ein Zeitfahrrad (TT) zuzulegen. Und als Bent mit der Idee kam, ich könne doch bei Einzelzeitfahren oder beim Duathlon teilnehmen, wurde der Plan konkreter. Und entsprechend der Velominati Regel Nr. 12 “the correct number of bikes to own is n+1”, wuchs mein persönlicher Fuhrpark Anfang 2021 um ein Fahrrad: Das Cube Aerium C:68 SL TT. Ein Prachtexemplar.

Aufgerüstet habe ich mittlerweile mit einem Laufrädern bzw. einer Scheibe von Citec und maßgefertigen 3D-gedruckten Extensions von prints4watts.

Mit dem TT hatte ich das erste Mal ein Fahrrad mit elektronischer Schaltung (Shimano Ultegra Di2) und das ist genial! Verglichen mit der 105er Schaltung meines Rennrades reiner Luxus, der richtig Spaß macht. Nun ja. Den nächsten Schritt kann man sich ja denken…

Ich wollte ausrüsten. Ein schnelleres und leichteres Rennrad mit einer besseren Schaltgruppe sollte es sein. Ich entschied mich, das ROSE X-lite Six Disc mit Ultegra Di2 zu kaufen und ich liebe es!!!

Das ist nun also de Geschichte hinter meinem langsam wachsenden Fuhrpark, der mittlerweile aus 3 Stadträdern, 2 Rennrädern und 1 TT besteht. Was fehlt? Ein Crosser? Ein Mountainbike? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich erst “ausmisten” sollte, bevor das nächste n+1 ansteht. Aber aktuell bin ich mit meiner Garage mehr als zufrieden 🙂

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