T100 Gold Coast

Fotos: T100 / James Mitchell

– english version below –

Die T100 Triathlon World Tour – eine Rennserie, bestehend aus 9 Wettkämpfen mit getrennten Profifeldern Frauen und Männer und einem gemeinsamen Grand Final – an den unterschiedlichsten Orten auf der ganzen Welt. Pro Rennen dürfen jeweils 20 professionellen Triathleten starten. Und das Besondere – die Startplätze werden anhand der Weltrangliste und anhand eines Punktesystems vergeben. Einfach anmelden und starten? Nicht bei T100.

2 km Schwimmen, 80 km Radfahren, 18 km Laufen = 100 km. Das ist das T100 Rennformat.

Das erste T100 Rennen der Saison 2026 wurde in Australien an der Gold Coast ausgetragen. Der Termin stand fest: Samstag, 21.03.2026. Ich hatte sowohl die Ankündigungen des Rennens als auch die vorläufigen Startlisten in den letzten Wochen bereits verfolgt. Und dann kam die Überraschung.

Am Donnerstag, genau 9 Tage vor dem Wettkampf, wurde ich von World Triathlon und der PTO (Professional Triathletes Organisation) benachrichtigt: „A slot for the T100 Gold Coast has been rolled down to you“ hieß es. Wie bitte? Ich stand tatsächlich auf der T100 Startliste? Das kam unerwartet.

Ich musste so schnell wie möglich Rückmeldung geben, ob ich den Startplatz annehme und ob ich anreisen kann. Also führte ich am Donnerstag diverse Telefonate – mit Freunden, Familie und natürlich mit meinen Kollegen und meinem Chef. Zwei Fragen gab es zu klären: „WILL ich die weite Reise antreten?“ und „KANN ich überhaupt die (mehr als kurzfristige) Reise antreten?“

Die erste Frage wurde ehrlicherweise schnell von meinem Bauchgefühl entschieden. Ich wollte starten. Ich wollte Teil der T100 Serie sein. Das ist vielleicht eine einmalige Gelegenheit, eine Chance, die ich unbedingt wahrnehmen wollte. Mich mit den Besten in einem T100 Race am anderen Ende der Welt zu messen? Wann wenn nicht jetzt?

Sobald ich seitens meines Arbeitsgebers und meiner verständnisvollen Kollegen das Go bekommen hatte, stand für mich fest: Ich reise nach Australien. Und noch am selben Abend buchte ich Flüge. Das stellte sich allerdings schwieriger heraus als erhofft. Durch die aktuelle Lage in Nahost war es ausgeschlossen, über die üblichen Knotenpunkte in Doha oder Dubai nach Australien zu fliegen. Die sinnvollste Alternative hätte über Singapur geführt. Allerdings ich war natürlich nicht die Einzige, die auf diese Ausweich-Route angewiesen war, sodass alle Flüge über Singapur entweder schon ausgebucht oder wirklich unbezahlbar waren. Also blieb nur eine realistische Option: Ich fliege den Umweg über San Francisco. Gesagt, getan, gebucht.

Vier Tage später, am Montag Nachmittag, ging mein Flieger über San Francisco nach Brisbane. Der erste Flug mit 12 Stunden, 2 Stunden Umstiegszeit und dann noch einmal 14 Stunden nach Australien. Leider hatte der erste Flieger ziemlich viel Verspätung und ich musste ja schließlich in den USA beim Umsteigen noch durch die Einreisekontrolle, meinen Radkoffer entgegennehmen und wieder neu einchecken. Es grenzte an ein Wunder, dass ich trotz allem noch wenige Minuten vor Boardingschluss in den Flieger steigen konnte. Übermüdet kam ich dann am Mittwoch, Ortszeit morgens um kurz nach 6 Uhr, in Brisbane an. Und sogar mein Radkoffer hatte es an das andere Ende der Welt geschafft, was mich ehrlicherweise überrascht hat bei dem Chaos.

Als ich aus dem Flieger stieg, fiel mir als erstes die Luft auf. Es war warm. Es war drückend. Es war feucht. Ein ganz anderes Klima als die deutsche Winterluft, aus der ich kam. Nach einer oder anderthalb Stunden Fahrt war ich dann endlich an der Gold Coast angekommen. Und es fühlte sich surreal an, dort zu sein.

Es war genial, wie sich die Leute von T100 vor Ort bestens um uns Athleten kümmerten. Es gab immer Ansprechpartner und viele erfahrene Radmechaniker, die uns beim Radaufbau und allem rund ums Rad geholfen haben. Es gab auch einen Physiotherapeuten für uns, bei dem ich mir nach der ewigen Reise noch die schweren Beine massieren lassen konnte.

In der ersten Nacht im Hotel schlief ich wie ein Stein. 10 oder 11 Stunden, ich hatte ja quasi zwei Nächte übersprungen – und als ich dann am Donnerstag aufgewacht bin, war ich fit und hab dann in den darauffolgenden Tagen tatsächlich kaum einen Jetlag gehabt.

Obwohl ich alleine gereist war, war ich zu keinem Zeitpunkt vot dem Rennen wirklich „allein“. Mit den anderen Athleten gemeinsam zu trainieren und essen zu gehen, die letzten Vorbereitungen zu treffen und sich über das Rennen auszutauschen, das war wirklich schön.  Die drei Tage, die mir bis zum Wettkampf am Samstag blieben, habe ich also noch ein wenig trainiert – war an der Strandpromenade laufen, im Gold Coast Aquatic Centre unter freiem Himmel schwimmen und in der australischen Sonne Radfahren. Letzteres war allerdings eher ernüchternd. Viel Verkehr, viele Baustellen, viele Speedbumps auf den Straßen, so richtig fahren konnte man nicht. Zumindest nicht, wenn man nur kurz eine Runde drehen wollte. Für einen letzten Check, ob alles einsatzbereit ist für den Triathlon hat es aber gereicht.

Ich genoss bei meinen Lauf-Sessions die Sonne auf meiner Haut, die Wärme, den Blick auf den Pazifik. Das Klima war aber wirklich herausfordernd und erinnerte mich fast schon an Hawaii. Es war zwar weniger als 30°C und damit bei weitem nicht so heiß wie in Kona, aber die hohe Luftfeuchtigkeit war schon wirklich drückend und machte das Training sehr viel anstrengender als von zuhause gewohnt.

Und dann kam am Freitag noch die Swim Familiarization. Die Tage zuvor hatte ich schon mit etwas Sorgen die Wellen beobachtet, die für meinen Geschmack einfach viel zu hoch waren. Aber es half ja alles nichts, jetzt war ich da, der Wettkampf stand unmittelbar bevor und ich musste unbedingt die Bedingungen testen.

Nun, was soll ich sagen. Ich fand es furchtbar. Ich hatte Angst. Ich kam nicht zurecht mit den Wellen, unter normalen Bedingungen wäre ich niemals dort schwimmen gegangen. Dass ein Schwimmen im offenen Meer in einem Ort namens Surfers Paradise eher schwierig werden würde, hätte ich mir ja eigentlich denken können. Ich fühlte mich nicht bereit – ich hatte keine Erfahrung mit solchen Gewässern.

Ich hatte mir zwar vorher noch genau angeschaut, wie ich theoretisch die Wellen meistern müsste: Duck-Diving unter den brechenden Wellen hindurch und auf dem Rückweg die von hinten kommenden Wellen surfen statt schwimmen. Die praktische Umsetzung gelang mir leider eher schlecht als recht. Ich ging entmutigt aus dem Test-Schwimmen raus. Ich kam mir im Wasser vor, als würde ich nicht vom Fleck kommen, mich gar nicht voran bewegen, und dann kamen immer wieder Wellen, einmal hat es mir sogar die Schwimmbrille vom Kopf gerissen. Dennoch war es ein schönes Erlebnis, wie ein paar andere Athletinnen mir Mut zusprachen. Ich schaff das schon. Durchbeißen. Zug für Zug. Und ich war nicht die Einzige, die das Schwimmen als große Herausforderung sah.

Dann kam der Renntag. Der Morgen des Rennens war anders als sonst. Das Rennen startete erst mittags um 13:35 Uhr, die Abläufe waren also ganz anders als sonst. Es war echt gut, nicht mitten in der Nacht für einen Start früh morgens aufstehen zu müssen. Meine Anspannung hatte sich zum Glück eher in Vorfreude verwandelt. Ich hatte nichts zu verlieren. Und ich war ehrlich stolz, hier dabei sein zu können.

Eine Dreiviertelstunde vor Rennbeginn konnten wir uns noch einschwimmen. Ein letztes Mal testen, bevor es drauf ankam.

Dann war es so weit. Alle Athleten wurden nacheinander zur Startlinie mit epischer Musik im Hintergrund aufgerufen, die Kameras liefen, die internationale Übertragung des Rennens war live. Ich stellte mich an den mir zugewiesenen Startplatz.

Der klassische Satz „You are now in the hands of the starter“ erklang es durch die Laufsprecher. Drei, vier Sekunden Pause, dann ertönte das Startsignal. Jetzt geht’s los! Und ich mittendrin. Was für ein Abenteuer.

Ich lief eher zaghaft in Richtung Ozean. Wahrscheinlich, weil ich innerlich doch wirklich Hemmungen hatte, dort zu schwimmen. Und natürlich passierte mir, was schon einigen anderen beim Warm Up passiert war: ich fiel beim Rennen zum Wasser in einer Mulde im Sand auf mein Knie. Ein Start ins Rennen, der für sich spricht. Egal, aufstehen, weiter rennen.

Sobald man dann kniehoch im Wasser ist, ist Rennen nicht mehr sinnvoll. Ein paar Delfinsprünge, dann losschwimmen. Und, ja, ich hatte wirklich zu kämpfen. Ich hatte beim Schwimmen andere Prioritäten als sonst: ich konnte mich weder auf einen kraftvollen Schwimmstil, noch auf ein schnelles Tempo, noch auf die anderen Athleten konzentrieren, ich machte einfach mein Ding und probierte irgendwie durch die brechenden Wellen zu kommen. Ich versuchte mir in Erinnerung zu rufen, wie mir die anderen am Vortag Mut zugesprochen hatten.

Zug für Zug kämpfte ich mich durch die zwei Runden. Es fühlte sich ewig an. Und Ich schluckte ganz schön viel Salzwasser. Am Ende der zweiten Runde hat mich dann noch eine recht große Welle so übel von hinten getroffen, dass ich dabei meine Schwimmkappe verlor. Das war genau auf Höhe von einer Sandbank, wo man kurz stehen konnte, bevor das Wasser wieder tiefer wurde. Ich stellte mich dort kurz hin und blickte völlig durcheinander in Richtung Strand. Was war da gerade passiert? Noch bevor ich weiter drüber nachdenken konnte, traf mich die nächste Welle voller Wucht von hinten.

Weiterschwimmen, hilft ja alles nichts. Das Ende war ja schließlich auch schon in Sicht und nach gut 37 Minuten hatte ich es geschafft. Wirklich keine tolle Zeit, aber ich war einfach froh, dass ich es geschafft hatte. Nun konnte das Rennen „so richtig“ losgehen.

Es ging ein paar Stufen hoch zur Wechselzone, dort trank ich im Expresstempo zwei, drei Schlucke Wasser und trat mit beiden Füßen kurz in ein Wasserbecken, um den Sand von meinem Füßen loszuwerden. Ich bin eine der wenigen, die in der Regel schon in T1 ihre Socken anzieht, aber ich mag lieber mit Socken Radfahren, also nahm ich mir die paar Extra-Sekunden (die ich mir schließlich in T2 dann sparen würde). Dann ging es aufs Rad – nun wurde es Zeit, das Feld von hinten aufzurollen.

Die 80 km auf dem Rad waren komplett flach, es gab acht Mal eine 10-km-Runde mit 180° Kurve am Anfang und am Ende. Und pro Runde gab es mehrere Speedbumps, sodass wir am Ende des Tages über 50× über diese dummen Speedbumps fahren mussten. Die Strecke war schnell, auch wenn ich mir lieber den einen oder anderen Berg auf der Strecke gewünscht hätte. In meinen Augen macht eine bergige Strecke die Dynamik in solchen Rennen einfach viel spannender.

Stattdessen ging es Richtung Norden, dort eine 180° Kehre und wieder zurück. Durch den doch recht kräftigen Wind , die Kurven und die Speedbumps war die Radstrecke dann aber doch deutlich unrhythmischer, als man das beim ersten Anblick vermuten würde.

Ich merkte, dass ich nicht ganz bei der Sache war. Das Schwimmen hatte mich persönlich einiges an Kraft und Konzentration gekostet. Ich versuchte, meine angepeilte Leistung abzurufen und Gas zu geben. Spaß hat es jedenfalls gemacht. Und ich fühlte mich wohl auf dem Rad! Wenngleich der Linksverkehr doch etwas ungewohnt war.

Runde für Runde konnte man immer genau sehen, wie es um einen steht – schließlich ist man sich immer entgegen gekommen und konnte dadurch abschätzen, wie sich die Abstände entwickeln. Nach und nach wurden die Lücken nach vorne kleiner und ich ließ die eine oder andere Athletin hinter mir.

Ich musste mich immer wieder bewusst daran erinnern, mich ausreichend zu verpflegen. Ich wollte bei diesem ungewohnten Klima nicht riskieren, dehydriert zu sein und meine 200 g Kohlenhydrate wollte ich auch auf jeden Fall auf dem Rad zuführen.

Irgendwann kam eine absurde Situation. Die Führende und spätere Siegerin Taylor hatte mich eingeholt und überrundet. Und Dani, die zur selben Zeit hinter mir fuhr aber auf derselben Runde war wie ich, überholte mich dann gleich mit. Wir waren also zu dritt hintereinander aufgereiht, natürlich mit ausreichend Abstand, was uns die RaceRanger problemlos anzeigten und die Technical Officials hinter uns auf dem Motorrad streng im Blick behielten. So fuhren wir zwei, drei Kilometer, bis eine Kurve kam. Taylor bremste, Dani bremste, ich bremste. Aber ich bremste etwas weniger und bin dadurch in die 20m-Drafting-Zone von Dani gefahren. Sobald ich die 20m-Grenze unterschritten hatte, blieb mir also keine andere Wahl, als Dani wieder zurück zu überholen. Ich wollte aber auf gar keinen Fall eine Zeitstrafe für „Slotting in“ riskieren, und wollte daher nicht zwischen Dani und Taylor einscheren. Also musste ich auch Taylor überholen, die mich ja als Führende eigentlich gerade erst überrundet hatte. Die hat sich sicherlich ihren Teil dabei gedacht und sich gewundert, was das für eine abstruse Aktion war. Ich stellte mir kurz vor, wie das wohl die Kommentatoren gerade im Stream kommentieren. Aber was hätte ich tun sollen? Am nächsten Wendepunkt ist Taylor dann jedenfalls wieder vor und hatte irgendwann dann auch eine Lücke auf mich rausgefahren.

Nach 1:59 Stunden (immerhin die fünftschnellste Radzeit des Tages) bin ich vom Rad runter und in T2 gelaufen. Mein Wechsel war auch gut und ich habe da keine wertvolle Zeit verschenkt.

Für den Lauf warteten dann noch rund 18 km, sechs Runden à knapp 3 Kilometer. Beim Loslaufen musste ich erst in meinen Schritt finden, ich bin erst etwas langsamer los, aber konnte mich dann bei einem soliden Tempo knapp um 4 min/km einpendeln. Kein Express-Tempo und etwas langsamer als bei Challenge Sir Bani Yas wenige Wochen zuvor, aber ich hatte schon auch Respekt vor dem Klima und wollte nicht platzen. Was mir währenddessen gar nicht so bewusst war: ich verkleinerte trotzdem ein paar Lücken nach vorne. Ich fand das aber total schwierig einzuschätzen, weil ich nicht wusste, wer nun schon eine Runde Vorsprung hatte und wer nicht.

Erst als ich auf die letzte Runde eingebogen bin, hatte ich mich gewundert, dass die Athletin 50 m oder 100 m vor mir doch auch noch eine Runde zu laufen hatte. Also hab ich doch nochmal den Turbo ausgepackt und das Tempo angezogen. Und ich hatte mich gewundert, was da noch im Tank war! Ich habe die Pace dann für die letzte der sechs Runden auf unter 3:50 min/km angezogen und das hat sich richtig gut angefühlt! Ich kam wohl irgendwie erst so richtig in Gang und die Motivation, noch einen Platz gutzumachen und zu halten, habe ich gut in Vortrieb verwandelt.

„Warum nicht gleich so?“ ging mir kurz durch den Kopf. Jedenfalls hat das nochmal echt Spaß gemacht auf der letzten Runde, zu wissen, das Ziel kommt näher und näher, die Beine geben noch was her. Ich versuchte so gut es geht, auf der letzten Runde die Stimmung und die Atmosphäre einzusaugen. Das war schon irgendwie surreal – ich, am anderen Ende der Welt, inmitten eines T100 in der Sonne Australiens. Völlig verrückt. Ich genoss es, dass auch teilweise auch überraschend viele Zuschauer am Rand standen und angefeuert haben.

Dann bin ich auf den blauen Teppich in Richtung Zielkorridor abgebogen. 3:47:19 Stunden und ein überraschender Platz 13, auf den ich stolz bin. Das war hart erkämpft!

Mein Fazit? Ich bin froh, dass ich den Startplatz angenommen und mich für die weite Reise entschieden hatte. Mit meinem Ergebnis bin ich zufrieden, das war eine solide Performance. Klar, denke ich mir hinterher in vielerlei Hinsicht, „was wäre wenn“ …ich denke aber, dass das schon ganz gut so war. Und wer weiß, vielleicht bekomme ich ja eines Tages noch einmal die Chance, bei so einem Rennen dabei zu sein – dann hoffentlich auch mit ein bisschen mehr Vorlauf für Reiseplanung und gezieltere Vorbereitung. Viel gelernt habe ich allemal an der Gold Coast und einmal mehr aus meiner Komfortzone rausgekommen zu sein, ist sicherlich etwas, das mich für zukünftige Herausforderungen stärkt. 

Danke, T100!

…und während ich diese Erinnerungen an das Rennen festhalte, sitze ich schon wieder im Flugzeug zurück nach Deutschland. Der erste Flieger von Brisbane nach San Francisco, ging am Sonntag Morgen, keine 24 Stunden nach dem Wettkampf. Ankommen werde ich in Frankfurt am Montag Vormittag Ortszeit. In 7 Tagen von Heidelberg an die Gold Coast und zurück. Das war ein anstrengender Trip, aber ich bin sehr froh, diese Chance gehabt zu haben und dieses Abenteuer erlebt haben zu dürfen. Am Dienstag geht es dann wieder „Back to Reality“ in die Klinik.

– english version –

T100 Gold Coast Race Report

The T100 Triathlon World Tour is a race series consisting of nine events with separate professional fields for women and men, plus a joint Grand Final, held at various locations around the world. Each race allows only 20 professional triathletes to compete. And the special thing—start slots are allocated based on the world ranking and a points system. Simply signing up and racing? Not a chance.

2 km swim, 80 km bike, 18 km run = 100 km. That’s the T100 race format.

The first T100 race of the 2026 season took place in Australia on the Gold Coast. The date was set: Saturday, March 21, 2026. I had been following both the race announcements and the preliminary start lists over the past few weeks. And then came the surprise.

On Thursday—just nine days before the race—I received a notification from World Triathlon and the PTO (Professional Triathletes Organisation): “a slot for the T100 Gold Coast has been rolled down to you.”

Wait, what? I was actually on the T100 start list? Completely unexpected. I had to respond as quickly as possible—whether I would accept the slot and whether I could travel. So that Thursday involved a lot of phone calls—with friends, family, and of course my colleagues and my boss. Two questions needed answering: “Do I WANT to make this long trip?” and “Can I even manage this (very last-minute) trip?”

The first question, honestly, was quickly decided by my gut feeling. I wanted to race. I wanted to be part of the T100 series. This felt like a once-in-a-lifetime opportunity—one I absolutely didn’t want to miss. Competing against the best in a T100 race on the other side of the world? If not now, when?

As soon as I got the green light from my employer and my understanding colleagues, it was decided: I’m going to Australia. That same evening, I booked my flights. But that turned out to be more difficult than expected. Due to the current situation in the Middle East, flying via the usual hubs like Doha or Dubai wasn’t an option. The most logical alternative would have been via Singapore—but I wasn’t the only one relying on that route, and flights were either fully booked or incredibly expensive.

So there was only one realistic option left: a detour via San Francisco. Done. Booked.

Four days later, on Monday afternoon, my journey began—via San Francisco to Brisbane. The first flight was 12 hours, followed by a 2-hour layover, and then another 14 hours to Australia. Unfortunately, the first flight was heavily delayed. And in the U.S., I still had to go through immigration, collect my bike case, and check it in again.

It was almost a miracle that I still made it onto the connecting flight just minutes before boarding closed. Completely exhausted, I arrived in Brisbane on Wednesday morning, just after 6 a.m. local time. And amazingly—my bike case had made it to the other side of the world too.

The first thing I noticed stepping off the plane was the air. Warm. Heavy. Humid. Completely different from the German winter I had left behind. After about an hour to an hour and a half, I finally arrived at the Gold Coast. And it felt surreal to be there.

I really appreciated how well the T100 team took care of us athletes on site. There was always someone to talk to, and plenty of experienced mechanics helping with bike assembly and anything bike-related. There was even a physiotherapist—I got my tired legs massaged after the long journey.

That first night at the hotel, I slept like a rock. Ten or eleven hours—I had basically skipped two nights. And when I woke up on Thursday, I felt surprisingly fresh. Over the next few days, I barely had any jet lag at all.

Even though I had traveled alone, I never really felt alone before the race. Training and eating together with the other athletes, making final preparations, talking about the race—that was really nice.

I used the three days leading up to Saturday to get some light training in: running along the beachfront promenade, swimming outdoors at the Gold Coast Aquatic Centre, and cycling in the Australian sun. The cycling, however, was a bit disappointing—lots of traffic, construction, and speed bumps. Not ideal for proper riding, at least not for short sessions. But it was enough to check that everything was race-ready.

I loved my runs—the sun on my skin, the warmth, the view of the Pacific Ocean. The climate, however, was challenging and reminded me a bit of Hawaii. It was under 30°C, so not nearly as hot as Kona, but the humidity was intense and made everything feel much harder than back home.

Then came Friday’s swim familiarization. I had already been watching the waves over the previous days—with some concern. They were simply too big for my liking. But there was no way around it. I had to test the conditions.

What can I say—I hated it. I was scared. I couldn’t handle the waves. Under normal conditions, I would never have gone swimming there. “Surfers Paradise” should have been a clue.

I didn’t feel ready. I had no experience in those kinds of conditions. I had studied how to handle waves—duck diving under breaking waves, surfing them on the way back—but in practice, it barely worked. I came out of the water feeling discouraged. It felt like I wasn’t moving forward at all. Waves kept hitting me, and at one point, one even ripped my goggles off. Still, it meant a lot that some of the other athletes encouraged me. “You’ve got this. Just keep going. Stroke by stroke.” And I wasn’t the only one struggling—the swim was a challenge for many.

Race day.

The morning felt different than usual. The race didn’t start until 1:35 p.m., so everything was shifted. It was actually nice not to get up in the middle of the night for an early start. My nerves had turned into excitement. I had nothing to lose. And I was honestly proud just to be there.

We had a short warm-up swim about 45 minutes before the start—one last test. Then it was time. Each athlete was called to the start line one by one, with epic music playing, cameras rolling, and the race broadcast live internationally.

“You are now in the hands of the starter.” A few seconds of silence. Then the start signal. Here we go. And I was right in the middle of it. What an adventure.

I ran rather cautiously into the ocean—probably because I still had real hesitation about swimming there. And of course, what had already happened to others during warm-up happened to me too: I tripped in a dip in the sand and fell onto my knee. A perfect start, right? Anyway—get up, keep going. Once the water reached knee height, running no longer made sense. A few dolphin dives, then start swimming.

And yes—I struggled. My priorities were completely different than usual. I couldn’t focus on technique, speed, or positioning. I just tried to survive the waves. Stroke by stroke, I fought my way through the two laps. It felt endless. I swallowed quite a bit of saltwater.

Near the end of the second lap, a large wave hit me from behind and knocked off my swim cap. I stood briefly on a sandbank, completely confused, looking toward the shore—what just happened?

Before I could process it, the next wave hit me. Keep swimming. After just over 37 minutes, I made it out. Not a great time—but I was just relieved to have survived it. Now the race could really begin.

Up the stairs to transition. A few quick sips of water, a step into a water basin to wash sand off my feet. I’m one of the few who puts on socks already in T1—I just prefer riding with them. It costs a few seconds, but I save them in T2. Then onto the bike. Time to move up from the back.

The 80 km bike course was completely flat: eight laps of 10 km, with a 180° turn at each end. And multiple speed bumps per lap—more than 50 in total. The course was fast, though I would have preferred some hills for more race dynamics. The wind, turns, and bumps made it more irregular than it looked.

I noticed I wasn’t fully “there.” The swim had taken a lot out of me mentally and physically. Still, I tried to hit my target power and push. And I enjoyed it. I felt good on the bike—even though riding on the left side was unusual.

Lap by lap, I could see where I stood as we passed each other. The gaps ahead gradually got smaller, and I overtook a few athletes. I had to constantly remind myself to fuel properly—200 g of carbs and enough hydration in that climate.

At one point, a bizarre situation happened. The leader and eventual winner, Taylor, caught and lapped me. At the same time, Dani—on the same lap as me—came from behind and passed me. So the three of us were riding in a line, all with proper spacing monitored by RaceRanger and officials. Then came a turn. Taylor slowed, Dani slowed, I slowed—but slightly less. I entered Dani’s 20 m drafting zone. That meant I had to overtake again. But I didn’t want to slot in between Dani and Taylor and risk a penalty—so I had to pass both of them… including Taylor, who had just lapped me. I can only imagine what she thought. Probably also what the commentators said. At the next turnaround, she passed me again and pulled away.

After 1:59 hours—fifth fastest bike split of the day—I got off the bike and headed into T2.

The run: about 18 km, six laps of just under 3 km. I started cautiously, then settled into a steady pace of just under 4:00/km. Not super fast, slower than at Challenge Sir Bani Yas—but I respected the conditions and didn’t want to blow up. What I didn’t realize: I was still closing gaps ahead.

Only on the final lap did I notice that the athlete 50–100 meters ahead was on the same lap. So—I pushed. I picked up the pace to under 3:50/km—and it felt surprisingly good. Suddenly, I really got going. “Why not from the start?” I briefly thought.

The final lap was fun. The finish getting closer, legs still responding. I tried to take in the atmosphere—me, on the other side of the world, racing a T100 in the Australian sun. Surreal.

There were even quite a few spectators cheering, which I really enjoyed. Then I turned onto the blue carpet toward the finish line.

3:47:19. A surprising 13th place—and one I’m proud of. Hard-earned.

My conclusion?

I’m really glad I accepted the slot and made the trip. I’m satisfied with the result—a solid performance. Of course, you always think “what if…” afterward. But overall, it was good the way it was. And who knows—maybe I’ll get another chance to race a T100 someday. Then hopefully with more time to prepare. I definitely learned a lot on the Gold Coast—and stepping out of my comfort zone like this will make me stronger for future challenges.

Thank you, T100!

…and as I’m writing this, I’m already on my way back to Germany.

My flight from Brisbane to San Francisco left Sunday morning—less than 24 hours after the race. I’ll arrive in Frankfurt on Monday morning local time.

From Heidelberg to the Gold Coast and back in 7 days. An exhausting trip—but one I’m incredibly grateful for. And on Tuesday—it’s back to reality at the clinic.

Dämmermarathon Mannheim: Platz 1 und Sub 3 Stunden!

Der Mannheimer Marathon ist ein Wettkampf, mit dem ich viele Erinnerungen verbinde. 2022 wollte ich unbedingt wieder teilnehmen. Und es hätte kaum schöner sein können.

Ort Mannheim, Deutschland
Zeit / Platz 2:57:18 / 1st

Weltmeisterin im Langdistanz-Duathlon 2021!

Wie ist die Idee für die WM-Teilnahme entstanden? Wie habe ich mich vorbereitet? Wie lief das Rennen? In diesem Beitrag teile ich meine Erlebnisse rund um den Powerman in Zofingen!

Ort Zofingen, Schweiz
Zeit / Platz 7:07.27 / 1ST